Curso de alemán para principiantes con audio/Lección 097

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4500 - 4509

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4500

Wohin gehen Sie!
„zu“ oder „in“?
---
Beispiel:
Schule
⇒ die Schule
⇒ Ich gehe in die Schule.
---
Beispiel:
Bahnhof
⇒ der Bahnhof
⇒ Ich gehe zum Bahnhof.
---
  1. Arbeit
  2. Fotograf
  3. Schwimmbad
  4. Tanztee
  5. ein Bekannter
  6. Einwohnermeldeamt
  7. Vortrag
  8. Vorlesung
  9. Museum
  10. Klinik
  11. Universität
  12. Arzt
  13. Abteilungsleiter
  14. Rechtsanwalt
  15. Gericht
  16. Kasse
  17. Geschäft
  18. Vorstellungsgespräch
  19. Büro
  20. Chef
  21. Kirche
  22. Betrieb
  23. Post
  24. Vortrag
  25. Zug
  26. Oper
  27. Fest
  28. Geburtstagsfeier
  29. Rathaus
  30. Laden
  31. Fabrik
  32. Kino
  33. Polizei
  34. Bank
  35. Krankenhaus
  36. Gymnasium
  37. Tanzveranstaltung
  38. Reisebüro
  39. Theater
  40. Treffen
  41. Reinigung
  42. Untersuchung
  43. Automat
  44. Prof. Krause
  45. Freibad
  46. Gewerkschaftsversammlung
  47. mein Freund
  48. Ausländeramt
  49. Schalter
  50. Hotel
  51. Auto
  52. Konzert
  53. Firma
  54. TÜV
  55. Kraftfahrzeugamt

4501

Wohin fahren Sie!
„nach“ oder „in“?
---
Beispiel:
Spanien
⇒ Ich fahre nach Spanien.
---
Beispiel:
Gebirge
⇒ Ich fahre ins Gebirge.
---
  1. Sahara
  2. Skandinavien
  3. Insel
  4. Köln
  5. Weser
  6. Dorf
  7. Mongolei
  8. Rumänien
  9. Donau
  10. Firma
  11. Strand
  12. Berlin
  13. Helgoland
  14. Europa
  15. Kaufhaus
  16. Tirol
  17. Mallorca
  18. Stadt
  19. Island
  20. England
  21. Rhein
  22. Nordsee
  23. Bayern
  24. Supermarkt
  25. Wald
  26. Berge
  27. Kanaren
  28. Grüne
  29. Ausland
  30. Türkei
  31. Asien
  32. Barcelona
  33. Mittelmeer
  34. Ägypten
  35. Frankreich
  36. USA
  37. Harz
  38. Kreta
  39. Teneriffa
  40. Afrika
  41. Wien
  42. Schweiz
  43. Elbe
  44. Konzert
  45. Schwarzwald
  46. Polen
  47. Alpen
  48. Nordseeküste

4502

Konjugieren Sie!
schlafen  
 schlief   geschlafen 
ich
 schlafe 
du
 schläfst 
er
 schläft 
wir
 schlafen 
ihr schlaft  schlaft 
sie
 schlafen 
-------- -------- --------
tragen
 trug   getragen 
ich
 trage 
du trägst  trägst 
er
 trägt 
wir tragen  tragen 
ihr
 tragt 
sie
 tragen 
-------- -------- --------
fahren
 fuhr   gefahren 
ich fahre  fahre 
du
 fährst 
er fährt  fährt 
wir
 fahren 
ihr
 fahrt 
sie
 fahren 
-------- -------- --------
gefallen
 gefiel   gefallen 
ich
 gefalle 
du
 gefällst 
er gefällt  gefällt 
wir
 gefallen 
ihr gefallt  gefallt 
sie
 gefallen 

4503

Konjugieren Sie!
laufen  
 lief   gelaufen 
ich laufe  laufe 
du
 läufst 
er
 läuft 
wir
 laufen 
ihr lauft  lauft 
sie
 laufen 
-------- -------- --------
schlagen
 schlug   geschlagen 
ich
 schlage 
du
 schlägst 
er schlägt  schlägt 
wir
 schlagen 
ihr
 schlagt 
sie
 schlagen 
-------- -------- --------
graben
 grub   gegraben 
ich grabe  grabe 
du
 gräbst 
er
 gräbt 
wir
 graben 
ihr
 grabt 
sie graben  graben 
-------- -------- --------
fallen
 fiel   gefallen 
ich
 falle 
du fällst  fällst 
er
 fällt 
wir fallen  fallen 
ihr
 fallt 
sie
 fallen 

4504

Verneinen Sie!
---
Beispiel:
Hast du mal 'nen Euro für mich?
⇒ Nein, ich habe keinen Euro für dich.
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Beispiel:
Hat Peter viel Geduld?
⇒ Nein, Peter hat keine Geduld.
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  1. Hast du Zeit.
  2. Haben Sie eine Eintrittskarte?
  3. Wohnt er dort?
  4. Fressen Eisbären Pinguine? (Warum nicht?)
  5. Nehmen Sie Milchkaffee und Pflaumenkuchen mit Schlagsahne?
  6. Möchtest du einen Eistee.
  7. Brauchen Sie Hilfe?
  8. Habt ihr einen Sohn?
  9. Darf man hier rauchen?
  10. Bist du Glaser?
  11. Hat Kevin Fieber?
  12. Hat Ingo ein Auto?
  13. Musst du morgen arbeiten?
  14. Wohnt Bernd in Stuttgart?
  15. Hat Jörg einen Schlüssel?
  16. Hat sie eine Schwester?
  17. Hat Sabine noch Geld?
  18. Wurde Lutz verhaftet?
  19. Hast du die Übung verstanden?
  20. Singt er im Chor?
  21. Braucht Marianne eine Brille?
  22. Habt ihr Honig?
  23. Ist der neue Kollege freundlich?
  24. Habt ihr schon eine Fahrkarte?
  25. Ist dein Vater Glaser?
  26. Trinkt Tanja Alkohol?
  27. Kann man hier telefonieren?
  28. Hat Herr Windolf Kinder?
  29. Ist das eure Katze?
  30. Schläft das Mädchen noch?
  31. Hast du Milch gekauft?
  32. Hast du einen Hund?
  33. Ist er Zahnarzt?
  34. Ist August erkältet?
  35. Kauf Roland ein Buch?
  36. Sprichst du gut Französisch?
  37. Hat Norbert Zeit?
  38. Möchtest du nach Aachen fahren?
  39. Ist Günther erkältet
  40. War dein Vater Glaser?
  41. Dein Vater ist wohl Glaser? (wenn man im weg steht - Du nimmst mir die Sicht! - Du bist nicht durchsichtig.)

4505

verstehen oder erkennen?
---
  1. Ich kann deine Zweifel gut ...
  2. Der Chef ... bei so was keinen Spaß.
  3. Er erkannte, dass sein Versuch misslingen würde.
  4. Das ... sich von selbst.
  5. Er spricht so undeutlich, dass ich ihn kaum ... konnte.
  6. Er ... nichts von CNC-Maschinen.
  7. Ohne meine Brille kann ich nichts ...
  8. Nachdem die Forscher die Krankheit verstanden, konnten sie mit der Suche nach einer wirksamen Therapie beginnen.
  9. Er musste ..., dass es für den Rückweg heute schon zu spät war.
  10. Wir könenn immer noch nicht ... , wie die Katastrophe passieren konnte.
  11. Schließlich musste der Kapität ..., das ein Durchkommen durch das Eisfeld unmöglic hwar.
  12. Ich habe meine Brille nicht mit, vielleicht kannst du die Abfahrtszeiten auf der Anzeigentafel ...
  13. Ich sah ihn kommen, aber zuest habe ich ihn nicht erkannt.
  14. Ich ... deine Enttäuschung, aber das kann man nichts mehr machen.
  15. Wir erkannten unseren Irrtum leider zu spät.
  16. Es ist immer noch nicht zu ... , wie die Diebstähle so lange unbemerkt bleiben konnten.
  17. Die Wissenschaft verstand lange nichts von der Plattentektonik.
  18. Wir ... nicht, wie sie diesen Mann heiraten konnte.
  19. Der Ökonomieprofessor bringt Gründe für die wirtschaftliche Rettung Griechenlands vor, die kein Normalsterblicher ... kann.
  20. Allmählich ... er, wo der Fehler lag.
  21. Erst kurz vor dem Absturz erkannte die Piloten, dass sie ein Problem mit der Hydraulik hatten.
  22. Er ... nicht, warum die Deutschen im Urlaub immer so unzufrieden mit allem sind.
  23. Als die Passagiere der Titanic erkannten, dass das Schiff sinken würde, brach trotzdem keine Panik aus.
  24. Mann kann gut ... , das ihm dieses Problem keine Ruhe ließ.
  25. Er verstand nicht, wie so etwas möglich war.
  26. Er erkannte die Aussichtslosigkeit seines Planes.
  27. Roald Amundsen erreichte am 14. Dezember 1911, vor seinem britischen Rivalen Robert Scott, mit vier Begleitern als erster Mensch den geographischen Südpol. Als Scott und seine Männer schließlich am 18. Januar den Südpol erreichten, mussten sie ..., dass Amundsen ihnen zuvorgekommen war.
  28. a. Ahhhh! Ich ... nicht, wie du noch so ruhig sein kannst. - b. Wieso? Es ist doch noch nichts passiert? (Zwei Bauarbeiter fallen von einem sehr hohen Wolkenkratzer.)
---
Was ist der Unterschied zwischen Mann, der aus dem 1. Stock fällt und einem, der aus dem 10. Stock fällt. - Bumm! Ahhh! - Ahhhh! Bumm!
Lösung 4505
  1. Ich kann deine Zweifel gut verstehen.
  2. Der Chef versteht bei so was keinen Spaß.
  3. Er erkannte, dass sein Versuch misslingen würde.
  4. Das versteht sich von selbst.
  5. Er spricht so undeutlich, dass ich ihn kaum verstehen konnte.
  6. Er versteht nichts von CNC-Maschinen.
  7. Ohne meine Brille kann ich nichts erkennen.
  8. Nachdem die Forscher die Krankheit verstanden, konnten sie mit der Suche nach einer wirksamen Therapie beginnen.
  9. Er musste erkennen, dass es für den Rückweg heute schon zu spät war.
  10. Wir könenn immer noch nicht verstehen, wie die Katastrophe passieren konnte.
  11. Schließlich musste der Kapität erkennen, das ein Durchkommen durch das Eisfeld unmöglic hwar.
  12. Ich habe meine Brille nicht mit, vielleicht kannst du die Abfahrtszeiten auf der Anzeigentafel erkennen.
  13. Ich sah ihn kommen, aber zuest habe ich ihn nicht erkannt.
  14. Ich verstehe deine Enttäuschung, aber das kann man nichts mehr machen.
  15. Wir erkannten unseren Irrtum leider zu spät.
  16. Es ist immer noch nicht zu verstehen, wie die Diebstähle so lange unbemerkt bleiben konnten.
  17. Die Wissenschaft verstand lange nichts von der Plattentektonik.
  18. Wir verstehen nicht, wie sie diesen Mann heiraten konnte.
  19. Der Ökonomieprofessor bringt Gründe für die wirtschaftliche Rettung Griechenlands vor, die kein Normalsterblicher verstehen kann.
  20. Allmählich erkennt er, wo der Fehler lag.
  21. Erst kurz vor dem Absturz erkannte die Piloten, dass sie ein Problem mit der Hydraulik hatten.
  22. Er versteht nicht, warum die Deutschen im Urlaub immer so unzufrieden mit allem sind.
  23. Als die Passagiere der Titanic erkannten, dass das Schiff sinken würde, brach trotzdem keine Panik aus.
  24. Mann kann gut verstehen, das ihm dieses Problem keine Ruhe ließ.
  25. Er verstand nicht, wie so etwas möglich war.
  26. Er erkannte die Aussichtslosigkeit seines Planes.
  27. Roald Amundsen erreichte am 14. Dezember 1911, vor seinem britischen Rivalen Robert Scott, mit vier Begleitern als erster Mensch den geographischen Südpol. Als Scott und seine Männer schließlich am 18. Januar den Südpol erreichten, mussten sie feststellen, dass Amundsen ihnen zuvorgekommen war.
  28. a. Ich verstehe nicht, wie du noch so ruhig sein kannst. - b. Wieso? Es ist doch noch nichts passiert? (Zwei Bauarbeite fallen von einem sehr hohen Wolkenkratzer.)

4506

2. Vergangenheit (Perfekt)
Beispiel:
Er legt sein Buch auf den Tisch.
⇒ Er hat sein Buch auf den Tisch gelegt.
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  1. Er fragt sie nach dem Weg.
  2. Das Schiff legt morgen früh um 5 ab.
  3. Er fotografiert die Möwen.
  4. Sie legt die Puppe auf das Bett.
  5. Sein Buch liegt auf dem Tisch.
  6. Er repariert das Bügeleisen.
  7. Er verkauft sein Auto.
  8. Die Zoobesucher schauen den Affen zu.
  9. Wir verkaufen das Haus.
  10. Er legt seinen Mantel ab.
  11. Er holt sie von der Arbeit ab.
  12. Ich spare jeden Monat etwas.
  13. Er telefoniert mit einem Kollegen.
  14. Ich brauche deine Hilfe.
  15. Die Polizei befragt die Nachbarn.
  16. Sie lässt sich die Haare schneiden.
  17. Er hört nie damit auf.
  18. Er bestellt einen Milchkaffee.
  19. Er studiert in Hamburg.
  20. Er kauft einen Kasten Bier.
  21. Er legt die Prüfung ab.
  22. Sie macht das Abendbrot.
  23. Er besucht seine Schwester in Schweden.
  24. Das Haus gehört einem Polen.
  25. Die Familie erholt sich im Urlaub.
  26. Er kopiert das Schreiben an den Bürgermeister.
  27. Er macht das Licht aus.
  28. Er versucht es mit einem Anruf.
  29. Er besucht seine Schwester.
  30. Sie färbt sich die Haare.
  31. Er informiert die Sommergäste.
  32. Er stellt die Flasche in den Kühlschrank.
  33. Sie kocht eine Kartoffelsuppe.
  34. Er strengt sich sehr an, weil er noch in der Probezeit ist.
  35. Er sucht seine Schlüssel.
  36. Der Junge malt eine Bild für seine Oma.
  37. Er kauft ein.
  38. Die Flasche steht im Kühlschrank.

4507

direkte Fragen - indirekte Fragen
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Beispiel:
Wer sucht den Hammer?
⇒ Wissen Sie, wer den Hammer sucht?
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Wen fragt der Besucher?
Was will sie wissen?
Wie erklärt der Busfahrer die Verspätung?
Welche Straße meint er?
Wie heißt das Dorf?
Wann kommt der Zug?
Wer hat am Sonntag Dienst?
Wo liegt der Schlüssel?
Wem hat er einen Vogel gezeigt?
Warum ist der Zug ausgefallen?
Wohin ist er gegangen?
Woher kam der Knall?
Wieso haben wir kein Weihnachtsgeld bekommen?
Wieviel Zeit haben wir noch?
Worin besteht das Problem?
Wie lange brauchen wir noch bis Berlin?

4508

Er repariert das Auto.
Das reparierte Auto steht dort.
Man hat das Auto repariert? (Wer hat das Auto repariert?)
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Der Mann sieht gut aus. - der gutaussehende Mann
Das Haus ist heruntergekommen. - das heruntergekommene Haus
Die Scheibe ist zerbrochen. - die zerbrochene Scheibe
Die Burg wurde renoviert. - die renovierte Burg
Der Kai wurde neu gebaut. - der neugebaute Kai
Die Aktion wurde gut geplant. - die gutgeplante Aktion
Deutsche Banken haben viel Geld in Griechenland investiert. - das investierte Geld
Auf Mallorca leben viele deutsche Rentner. - die auf Mallorca lebenden deutschen Rentner
Du hast deine Hände nicht gewaschen. - die ungewaschenen Hände
im kommenden Jahr
unbezahlte Schulden

4509

Beispiel:
unbeabsichtigt
⇒ beabsichtigt - Absicht - absichtlich
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Beispiel:
unerwünscht
⇒ erwünscht - Wunsch - wünschen
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  1. unbefristet
  2. ungesund
  3. unbekannt
  4. unbeliebt
  5. unerfahren
  6. ungeschminkt
  7. unauffällig
  8. undefinierbar
  9. unheimlich
  10. unvereinbar
  11. unbekleidet
  12. ungebräuchlich
  13. ungewöhnlich
  14. unlesbar
  15. unerhört
  16. unreif
  17. unbedenklich
  18. unkompliziert
  19. unschuldig
  20. unhöflich
  21. unmoralisch
  22. ungenau
  23. unverhofft
  24. ungeheuer
  25. unsachlich
  26. ungehemmt
  27. unzertrenntlich
  28. unvorstellbar
  29. ungeschützt
  30. untreu
  31. unüberlegt
  32. unruhig
  33. unfähig
  34. unbehaart
  35. unpassend
  36. ungehindert
  37. unverständlich
  38. unglaublich
  39. unpersönlich
  40. ungepflegt
  41. unbrauchbar
  42. ungestraft
  43. unmittelbar
  44. unbewohnt
  45. unerforscht
  46. unhaltbar
  47. unerträglich
  48. unbeteiligt
  49. unbestreitbar
  50. unerwartet
  51. unrasiert
  52. unwichtig
  53. ungerade
  54. unfreundlich
  55. ungenießbar
  56. unbedingt
  57. unabhängig
  58. unvernünftig
  59. unwillkürlich
  60. undicht
  61. unbestimmt
  62. unbewusst
  63. ungekämmt
  64. unbesiegt
  65. unwesentlich
  66. unüblich

4510 - 4519

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4510

Die Tafeln
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Tafel ist die Bezeichnung für eine gemeinnützige Hilfsorganisation, die Lebensmittel, die im Wirtschaftskreislauf nicht mehr verwendet und ansonsten vernichtet würden, an Bedürftige verteilt oder gegen geringes Entgelt abgibt. In Deutschland sind ein Drittel davon Kinder und Jugendliche. Hier sind Tafeln seit 1993 aktiv.
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In zahlreichen anderen europäischen Ländern existieren vergleichbare Initiativen (Food Banks). Tafeln sind in Deutschland im „Bundesverband der deutschen Tafeln“ organisiert und zumeist auf der Ebene der Kommunen aktiv. Sie heißen deshalb z.B. Berliner Tafel, Hamburger Tafel oder Hannoversche Tafel. Der Name „Tafel“ ist als eingetragenes Markenzeichen rechtlich geschützt
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Neben der Verteilung von Nahrungsmitteln zur Selbstversorgung zuhause unterhalten 17 Prozent der Tafeln Suppenküchen. Im Einzelfall werden weitere Hilfen angeboten wie die Abgabe gebrauchter Bekleidung, gebrauchten Spielzeugs, Schulranzen, sogar Kochkurse werden angeboten. Ein Viertel der Bedürftigen, die zu den Tafeln kommen, sind Kinder und Jugendliche. Viele Tafeln organisieren daher inzwischen spezielle Kinder- und Jugendprojekte wie kostenlose Schulspeisung, Kindercafés, Hausaufgabenhilfe, finanzielle Unterstützung bei Klassenfahrten, Weihnachtsfeiern für bedürftige Kinder.
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Ein relativ neuer Trend besteht darin, dass in Universitätsstädten vermehrt Studierende auf das Angebot der dortigen Tafeln zurückgreifen. Das ist dadurch möglich, dass viele Studierenden aufgrund ihres geringen aktuellen Einkommens als „bedürftig“ gelten.

4511

Zahnersatz in Deutschland
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Heil- und Kostenplan
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Ein Heil- und Kostenplan (HKP) für zahnärztlich-prothetische Leistungen stellt in Deutschland eine geplante Zahnersatz-Versorgung und deren voraussichtliche Kosten detailliert dar. Er erfüllt zweierlei Funktionen, einerseits stellt er schriftlich die zahnärztliche Leistung einer Therapieplanung dar und andererseits einen Kostenvoranschlag. Er dient der Kostentransparenz für den Zahlungspflichtigen und der Klärung, inwieweit Kosten vom Patienten, der Krankenkasse, einer privaten Krankenversicherung, von Beihilfestellen oder vom Sozialamt zu tragen sind.
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Anhand des dokumentierten Befundes setzt die Krankenkasse den befundorientierten Festzuschuss fest. Der Festzuschuss beträgt 50% der Kosten der Regelversorgung. Er errechnet sich aus den Gebührenpositionen für die erforderlichen Zahnersatzleistungen zuzüglich der zugehörigen Zahntechnikkosten für eine Zahnersatz-Grundversorgung. Die Festsetzung der Höhe der auf die Regelversorgung ab 1. Januar 2007 entfallenden Beträge erfolgt gemäß § 56 Abs. 4 SGB V.
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Für eigene Bemühungen zur Gesunderhaltung der Zähne erhöhen sich die Festzuschüsse um 10 Prozentpunkte auf 60 Prozent. Die Erhöhung entfällt, wenn der Gebisszustand des Versicherten regelmäßige Zahnpflege nicht erkennen lässt und der Versicherte während der letzten fünf Jahre vor Beginn der Behandlung die zahnärztliche Untersuchungen nicht in jedem Kalenderhalbjahr in Anspruch genommen hat und sich nach Vollendung des 18. Lebensjahres nicht wenigstens einmal in jedem Kalenderjahr hat zahnärztlich untersuchen lassen.
---
Nach § 13 Abs. 3a SGB V hat die Krankenkasse über einen Heil- und Kostenplan innerhalb von drei Wochen zu entscheiden. Die Zusage der Krankenkasse für die Kostenübernahme gilt für 6 Monate ab Genehmigungsdatum.

4512

 
Bonusheft
Bonsuheft
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Das Bonusheft wird im Rahmen der zahnmedizinischen Versorgung von gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland verwendet. Es dient dem Versicherten als Nachweis für seinen Anspruch auf erhöhte Zuschüsse zum Zahnersatz. In das Bonusheft werden bei 12- bis 17-jährigen Versicherten für jedes Kalenderhalbjahr das Datum der Erhebung des Mundhygienestatus im Rahmen der zahnmedizinischen Individualprophylaxe nach § 22 SGB V eingetragen. Nach Vollendung des 18. Lebensjahres wird in das Bonusheft das Datum der jährlichen zahnärztlichen Untersuchungen eingetragen.
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Die Versicherten erhalten ein persönliches Bonusheft, das sie bei jeder Zahngesundheitsuntersuchung (Kontroll- oder Prophylaxe-Sitzung) vorzeigen sollten, damit sie die Nachweise über den jährlichen Zahnarztbesuch lückenlos erbringen können.
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Durch das Gesundheitsreformgesetz 1989 wurde die Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenversicherung beim Zahnersatz auf 50 % begrenzt. Gleichzeitig wurde als Anreiz für regelmäßige individuelle Prophylaxe eine Bonusregelung eingeführt. Dadurch soll die Eigenverantwortung der Versicherten gestärkt werden.
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Versicherte sollen eine regelmäßige Mundhygiene betreiben und regelmäßig mindestens einmal jährlich den Zahnarzt zu einer Untersuchung aufsuchen. Dadurch sollen Zahnschäden vermieden, bzw. frühzeitig entdeckt werden, um Zahnersatz so weit wie möglich zu vermeiden oder in seinem Umfang zu reduzieren und somit die Ausgaben der Krankenkassen begrenzt werden.
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Patienten, deren Gebisszustand eine regelmäßige Zahnpflege erkennen lässt und die regelmäßig zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen, erhalten nach § 55 Abs. 1 SGB V bei einer medizinisch notwendigen Versorgung mit Zahnersatz, wie Kronen, Brücken und herausnehmbare Prothesen, einen Bonus in Form eines um 10 bzw. 15 Prozentpunkte höheren Festzuschusses zu den festgesetzten Beträgen für die jeweilige Regelversorgung. Sind die Voraussetzungen für den Bonus nicht erfüllt, beträgt der Festzuschuss 50 %.

4513

20% Bonus
Der Zuschuss für die Vertragsleistung steigt um 20 %, wenn gesetzlich Krankenversicherte, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, in den letzten fünf Jahren wenigstens einmal im Kalenderjahr zur eingehenden Untersuchung beim Zahnarzt waren und deren Gebiss eine regelmäßige Zahnpflege erkennen lässt. Kinder und Jugendliche ab dem 12. Lebensjahr müssen mindestens einmal pro Kalenderhalbjahr an der Individualprophylaxe teilgenommen haben. Dann erhöht sich der Zuschuss der Krankenkasse von 50 % auf 60 %. Den verbleibenden Anteil müssen die Patienten selbst übernehmen. Der Eigenanteil kann durch eine private Zahnzusatzversicherung ganz oder teilweise versichert werden.
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30% Bonus
Bei einer lückenlosen Vorsorge über einen Zeitraum von zehn Jahren erhöht sich der Zuschuss für die Kassenleistung um weitere 10 % auf 30 % (bezogen auf den Zuschuss in Höhe von 50 %). Damit steigt der Zuschuss auf insgesamt 65 % der Kosten einer Regelversorgung.
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Unzumutbare Belastung
Gesetzlich Krankenversicherte werden beim Zahnersatz von den Eigenanteilen weitgehend befreit, wenn sie unzumutbar belastet werden.
Eine unzumutbare Belastung liegt vor, wenn die monatlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt des Versicherten 40 % der monatlichen Bezugsgröße nach § 18 SGB IV nicht überschreiten. 2013 liegt diese Grenze bei 1.078 Euro (mit einem Angehörigen 1.482,25 Euro, mit zwei Angehörigen 1.751,75 Euro und mit drei Angehörigen 2.021,25 Euro). Die Befreiung wird auch Versicherten erteilt, die bestimmte Sozialleistungen erhalten.
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Versicherte die unter die Härtefallregelung fallen, erhalten den doppelten Festzuschuss für die Zahnersatz-Regelversorgung, auch wenn sie das Bonusheft nicht lückenlos geführt haben. (§ 55 Abs. 2 SGB V), so dass bei einer Regelversorgung kein Eigenanteil anfällt.

4514

leer
---
luftleer
menschenleer
blutleer
inhaltsleer
leeren - Leerung
entleeren - Entleerung
Leerzeichen - Leerzeile
Müllleerung
leere Worte
Die Flasche ist leer.
Die Straßen sind heute leer.
Ich fühle mich so leer.
mit leeren Händen dastehen
leere Versprechungen machen
Leerlauf - leerlaufen
Leerfahrt
Leergewicht
Leergut
Leerverkauf (Wirtschaft: Verkauf von Wertpapieren an der Börse, ohne sie zu besitzen - en: short selling)
Leerstand

4515

lehren
---
Lehrbuch
Lehrstelle
Lehrer
Lehrstoff
belehren - Belehrung
unbelehrbar
belehrend
Ich lehre Geschichte an der Schule.
Der Grundschullehrer lehrt die Abc-Schützen das Lesen.
Das habe ich in der Schule nicht gelehrt.
Gelehrtet
Lehramt
Lehrbetrieb
Lehrkörper
Lehrkraft
Lehrling
Lehrstuhl
Lehrzeit
gelehrt
Lehrgang
Lehrmittel
Lehrplan
Fahrlehrer
Lehre - Formenlehrer - Harmonielehre
Wärmelehre
BWL - VWL
Golflehrer
Fluglehrer
Grundschullehrer
Hochschullehrer
Klassenlehrer
Klavierlehrer
Reitlehrer
Skilehrer
lehrreich
Schieblehre (umgangssprachlich: Messschieber) = Schublehre

4516

 
Winkel (als Lehre)
 
Messschieber = Schieblehre
Lehre (Technik)
---
Eine Lehre ist in der Technik ein Gerät, das für vorher festgelegte Maße und Formen ein Bezugsnorm darstellt. Die Lehre verkörpert dabei die physischen Maße und Formen (Maßverkörperung). Lehren kommen in der Messtechnik, Produktion und Montage zum Einsatz. In der Messtechnik und im Maschinen- und Anlagenbau sind sie meist aus gehärtetem Lehrenstahl, während die Messflächen oft aus Hartmetall und in der Regel feingeschliffen oder geläppt sind. Die Toleranzen hängen von den zu Grunde liegenden Normen ab oder werden, soweit es keine entsprechende Norm gibt oder sich nicht anwenden lässt, nach konstruktiven Gesichtspunkten festgelegt.
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Lehren wurden geschaffen, um das einfache Überprüfen von Vorgabemaßen zu ermöglichen. Ihre Anwendung birgt im Gegensatz zu Messverfahren kaum Fehlerquellen und liefert eine eindeutige Aussage (Gut oder Ausschuss).
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Mit Lehren kann nicht, wie oft vermutet, gemessen werden, denn das Prüfen mit einer Lehre ergibt keinen Zahlenwert. Es kann nur den Sollzustand (Lehre) mit dem Istzustand des Prüflings verglichen werden. Ein Beispiel hierfür ist der auch unter dem Namen „Schieblehre“ bekannte Messschieber, der mittels einer Feststellschraube ein bestimmtes Maß verkörpert und nur deshalb als Lehre zu bezeichnen ist.
---
Maßlehren gehören zu einem Lehrensatz, bei dem das Maß von Lehre zu Lehre zunimmt.
Bohrlehren legen die geometrische Position der Bohrung auf einem Werkstück fest

4517

voll
---
übervoll
vollbusig
volljährig
vollkommen
vollmundig
vollständig
vollzählig
Vollpension
Vollidiot - volltrottel
Handvoll
Vollrausch
Volltreffer
füllen
Vollbart
Volllast - Volllastbetrieb
Vollkornbrot
Vollmilch - Magermilch
Vollmond - Halbmond - Neumond
Vollmacht
vollstrecken - Vollstreckung - Vollstreckungsbeamter
vollziehen - Vollzug - Strafvollzug
Vollversammlung - UN-Vollversammlung
Vollsperrung (Autobahn, Elbtunnel)
eindrucksvoll
gefahrvoll - gefahrlos
anspruchsvoll - anspruchslos
grauenvoll
hochachtungsvoll - achten - Achtung - Hochachtung
halbvoll
humorvoll
liebevoll
qualvoll
schwungvoll
respektvoll - respektlos
stilvoll - stillos
temperamentvoll
unheilvoll
vertrauensvoll

4518

kühl
---
kühlen - Kühlung
gekühlt
abkühlen
eisgekühlt
wassergekühlt
luftgekühlt
tiefgekühlt
Kühlcontainer
Kühlschiff
Kühlschrank
Kühltruhe
Kühlturm
Kühlfach
Kühlung
Kühlhaus
Kühlraum
Kühlwasser
Kühlflüssigkeit
Kühlzelle
Kühlaggregat
Tiefkühlpizza
Kühlergrill
Kühler
Tiefkühlschrank - Kühlschrank - Gefrierschrank
Weinkühler
Sektkühler
abkühlen - Abkühlung - Wetterabkühlung
kühles Bier
ein kühler Empfang
Tiefkühlkost
Es ist kühler geworden.
Dieser August war aber kühl.
Warum bist du so kühl mir gegenüber.
Er gab eine kühle, um nicht zu sagen eisige Antwort.
jemandem die kühle Schulter zeigen = jemandem die kalte Schulter zeigen (jemanden abweisend behandeln, ignorieren, zurückweisen)

4519

Luft
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luftleer
luftdicht
luftgekühlt
luftdurchlässig - luftundurchlässig
Luftangriff
Luftalarm
Luftabwehr
Luftabwehrrakete
Luftaufnahme
Luftballon
Luftaustausch
Luftbefeuchter
Luftdruck
Luftfahrt
Luftfahrzeug
Luftfahrtindustrie
Luftblase
Luftfilter
Luftgewehr - Luftpistole
Luftgitarre
Lufthansa
Lufthoheit
Luftkampf
Luftkurort
Luftlinie
Luftloch - Turbulenzen
Luftpiraten
Luftnummer
leere Luft
Luftraum
Luftschiff - Zeppelin
Luftröhre
Luftschlange - Silvesterschlange
Luftschutzbunker - Luftschutzraum
Luftspiegelung - Fata Morgana
Luftstrom
Luftstreitkräfte
Luftwaffe - Luftwaffenstützpunkt
Lufttemperatur
Luftzirkulation
Luftweg
Luftpost
Luftbrücke

4520 - 4529

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4520

Berliner Luftbrücke (Teil 1)
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Die Berliner Luftbrücke diente der Versorgung der Stadt durch Flugzeuge der Westalliierten. Die Straßen- und Eisenbahnverbindungen von den westlichen Besatzungszonen nach West-Berlin wurden während der Berlin-Blockade vom 24. Juni 1948 bis 12. Mai 1949 durch die sowjetische Besatzung gesperrt. Auch nach Ende der Blockade gingen die Versorgungsflüge zunächst weiter. Am 27. August 1949 wurde die Luftbrücke schließlich offiziell beendet.
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Schon im Vorfeld der Berliner Luftbrücke kam es zur Kleinen Luftbrücke. Der Chef der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland, Wassili Danilowitsch Sokolowski, ordnete am 1. April 1948 als Reaktion auf die Sechs-Mächte-Konferenz zwischen Briten, Franzosen, USA und Vertretern der Benelux-Länder über eine Westanbindung Deutschlands, die aus sowjetischer Sicht ein Bruch des Potsdamer Abkommens waren, die kurzzeitige Schließung der Grenzen an. Infolgedessen mussten die Westmächte ihre Garnisonen in Berlin aus der Luft versorgen.
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Die am 20. Juni 1948 von den Westalliierten im Alleingang durchgeführte Währungsreform in den drei Westzonen bewog die sowjetische Besatzung zu einer Reaktion. Am 23. Juni wurde in der Sowjetischen Besatzungszone ebenfalls eine Währungsreform organisiert, um ein Überschwemmen mit Beständen alter Reichsmark aus den Westzonen zu verhindern. Der Ankündigung der Sowjetunion, ganz Berlin würde in diese Reform miteinbezogen, widersetzten sich die Westalliierten, indem sie die Deutsche Mark in den Westsektoren Berlins einführten. Das unabgestimmte Vorgehen der ehemaligen Alliierten in dieser Frage gab nun den Vorwand zu erheblich weiter gehenden Maßnahmen, die zur Berlin-Blockade führten. Die Meldung bei der Nachrichtenagentur der Sowjetischen Besatzungszone (ADN) lautete: „Die Transportabteilung der sowjetischen Militärverwaltung sah sich gezwungen, aufgrund technischer Schwierigkeiten den Verkehr aller Güter- und Personenzüge von und nach Berlin morgen früh, sechs Uhr, einzustellen.“

4521

Berliner Luftbrücke (Teil 2)
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Die Westberliner wurden „fast ein Jahr lang von sämtlichen Land- und Wasserzugängen aus dem Westen“ abgeschnitten: Noch in der Nacht vom 23. auf den 24. Juni 1948 wurde die Versorgung West-Berlins mit Fernstrom durch das Kraftwerk Zschornewitz unterbrochen. Am frühen Morgen des 24. Juni folgte die Unterbrechung des gesamten Straßen- und Schienenverkehrs sowie der Binnenschifffahrt zwischen Berlin und den Westzonen. Da Berlin immer noch ein großes Trümmerfeld war, in dessen westlichen Sektoren etwa 2,2 Millionen Menschen lebten, war es vollständig von der Belieferung von außen abhängig.
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Die Regierungen der Westmächte hatten zwar mit einer Reaktion auf die Währungsreform gerechnet, aber die Berlin-Blockade der Sowjetunion traf sie weitgehend unvorbereitet. So standen sie vor der Entscheidung, Berlin aufzugeben oder in Berlin zu bleiben. Der Militärgouverneur der amerikanischen Zone, US-General Lucius D. Clay, war einer der entschiedensten Befürworter eines Verbleibs in Berlin. Er schlug vor, mit einem bewaffneten Panzerzug die Blockade zu durchbrechen. US-Präsident Harry S. Truman lehnte dies aber aufgrund des Risikos einer Kriegsprovokation ab.

4522

 
Luftwege während der Berliner Blockade
Berliner Luftbrücke (Teil 3)
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Die vier Siegermächte des Zweiten Weltkriegs hatten Deutschland in vier Besatzungszonen sowie das Gebiet von Groß-Berlin, das sie gemeinsam verwalten wollten, aufgeteilt. Das Berliner Stadtgebiet wurde in vier Sektoren aufgeteilt. Die westlichen Siegermächte waren selbstverständlich davon ausgegangen, dass sie die durch die sowjetische Besatzungszone führenden Land- und Wasserwege zwischen ihren Sektoren und ihren Besatzungszonen frei nutzen konnten, wie sie es auch zwischen den westlichen Zonen handhabten. Daher gab es darüber keine schriftlichen Vereinbarungen mit der sowjetischen Regierung. Nur über die Nutzung der drei jeweils 32 km breiten Luftkorridore war ein schriftlicher Vertrag abgeschlossen worden, der den Alliierten ausdrücklich deren freie Nutzung zusicherte.
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Als am 24. Juni 1948 um 6 Uhr alle Straßen, Schienen und Wasserwege für Transporte zwischen den Westzonen und Berlin gesperrt wurden, konnten die drei westlichen Alliierten nicht nur ihre Truppen in Berlin, sondern auch die Bevölkerung in ihren Sektoren nicht mehr auf diesem Weg mit Gütern versorgen. Air Commodore Rex Waite von der Royal Air Force hatte nach der sogenannten kleinen Blockade im Frühjahr 1948 bereits logistische Planungen angestellt, die eine Machbarkeit der Versorgung der eigenen Truppen und der Berliner Bevölkerung über eine Luftbrücke belegten. Diese britischen Planungsgrundlagen veranlassten General Clay, unverzüglich die Versorgung der Berliner Bevölkerung mit einer Luftbrücke zu beginnen.
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Bereits am 26. Juni begann notdürftig improvisiert die Luftbrücke der U.S. Air Force und der Royal Air Force nach Berlin. Am 23. Juli 1948 wurde Generalleutnant William H. Tunner Befehlshaber der Combined Airlift Task Force. Tunner hatte bereits die US-Luftbrücke über den Himalaya (The Hump) organisiert.
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Am 25. Juni befahl General Clay formell die Errichtung der Berliner Luftbrücke, und am 26. Juni flog die erste Maschine der U.S. Air Force zum Flughafen Tempelhof in Berlin und startete damit offiziell die Operation Vittles. Die Operation Plainfare der britischen Luftwaffe folgte zwei Tage später. Zunächst setzten die Amerikaner nur die kleineren Maschinen vom Typ C-47 Skytrain ein, die bald durch andere Typen ergänzt wurden.
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Es zeigte sich aber bald, dass die gesamten Transportabläufe optimiert werden mussten, um die notwendigen Transportmengen zu bewältigen. Dies schloss die Flugzeugtypen, die Landebahnen, die Flugzeugwartung, die Entladevorgänge und die Planung der Flugrouten ein.

4523

Berliner Luftbrücke (Teil 4)
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Am Anfang ging man von 750 Tonnen Fracht pro Tag aus. Dank der Neuorganisation durch General William H. Tunner, der einige Wochen nach ihrem Beginn die Organisation der Luftbrücke von Wiesbaden aus übernahm, war man Ende Juli 1948 schon bei über 2.000 Tonnen pro Tag. Vom 15. zum 16. April 1949 wurde mit 12.849 Tonnen Fracht und 1.398 Flügen in 24 Stunden das größte Frachtaufkommen erreicht. Neben Nahrungsmitteln wie Getreide, Trockenmilch, Trockenkartoffeln und Mehl wurde hauptsächlich Kohle als Brennstoff und zur Stromproduktion, Benzin, Medikamente und alle anderen in Berlin benötigten Dinge eingeflogen.
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Die Briten transportierten rund 33 % aller Hilfsgüter nach Berlin. Schiffe, die Getreide geladen hatten und als Hilfslieferungen aus den USA für Großbritannien bestimmt waren, wurden von den Briten nach Deutschland umgeleitet. Das sorgte dafür, dass in Großbritannien selbst zu Zeiten der Luftbrücke das Getreide rationiert wurde; das hatte es noch nicht einmal während des Zweiten Weltkriegs gegeben. Britische Flugzeuge nahmen auf dem Rückflug Kinder aus Berlin mit, die sich zur Wiederherstellung ihrer Gesundheit in Westdeutschland erholen konnten. Britische Flugboote transportierten Waren von Hamburg (Start auf der Unterelbe) nach Berlin (Landung auf der Unterhavel).
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Möglich waren diese enormen Mengen nur durch ein ausgeklügeltes System: Die drei Luftkorridore wurden als Einbahnstraßen verwendet, wobei im nördlichen (von Hamburg nach Berlin) und im südlichen (von Frankfurt/Main nach Berlin) die Hinflüge abliefen und im mittleren Korridor (von Berlin nach Hannover) die Rückflüge stattfanden. In den Korridoren flogen die Flugzeuge in fünf Ebenen. Jeder Pilot hatte nur einen Landeversuch. Wenn dieser misslang, musste er mit der gesamten Ladung wieder zurückfliegen. Mit diesem System war es möglich, dass in Berlin alle drei Minuten ein Flugzeug landete. Der Aufenthalt wurde von 75 auf 30 Minuten verkürzt, was eine ähnlich straffe Organisation der Wartungsarbeiten bedingte. Der Abwurf von Gütern ohne Landung war nach wenigen Versuchen als unzweckmäßig wieder eingestellt worden.

4524

Berliner Luftbrücke (Teil 5)
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Neben Briten und US-Amerikanern flogen später auch Piloten aus Australien, Neuseeland, Kanada und Südafrika. Frankreich konnte sich nicht direkt beteiligen, da die Armée de l’air im Indochinakrieg gebunden war. Es konnte lediglich seine eigenen Garnisonen versorgen, wobei Junkers Ju 52 zum Einsatz kamen. Die Franzosen gaben die Zustimmung zur Errichtung eines neuen Flughafens in Berlin-Tegel in ihrem Sektor, der in der Rekordzeit von 90 Tagen gebaut wurde. Französische Pioniere sprengten dazu die den Anflug behindernden Sendemasten des Senders Tegel, der den sowjetisch beherrschten Berliner Rundfunk ausstrahlte, was Proteste der Sowjetischen Militäradministration und weitere Debatten auslöste.
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Im Zuge der weiteren weltpolitischen Entwicklung, insbesondere des Embargos hochwertiger Technologie durch den Westen, und angesichts des mit der Luftbrücke eindrucksvoll demonstrierten Willens, West-Berlin vor einer sowjetischen Annexion zu bewahren, sah sich die Sowjetunion schließlich veranlasst, die Versorgung Berlins auf Land- und Wasserwegen wieder zuzulassen, so dass sie am 12. Mai 1949 um 0:01 Uhr alle Sperren wieder aufhob. Die Versorgungsflüge endeten am 27. August 1949.
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Insgesamt waren von Juni 1948 bis Mai 1949 rund 2,34 Millionen Tonnen Fracht (davon 1,78 Millionen Tonnen durch US-Flugzeuge), davon 1,44 Millionen Tonnen Kohle, 490.000 Tonnen Nahrungsmittel und 160.000 Tonnen Baustoffe zum Ausbau der Flughäfen, aber auch zum Neubau des Kraftwerkes Ruhleben, eingeflogen worden. Es wurden soweit möglich dehydrierte Lebensmittel wie Milchpulver und Trockenkartoffeln verwendet, um Gewicht zu sparen. Außerdem wurden 81.730 Tonnen Fracht aus Berlin ausgeflogen, die zu einem Großteil aus in der Stadt hergestellten Produkten bestand, die mit dem Label „Hergestellt im Blockierten Berlin“ versehen waren. Es wurden zudem insgesamt 227.655 Passagiere befördert.
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Am 30. September 1949 war auf dem Tempelhofer Flughafen der letzte „Rosinenbomber“ mit 10 t Kohle an Bord gelandet.
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Bei den fast 280.000 Flügen gab es mehrere tödliche Unfälle, bei denen insgesamt 39 Briten, 31 US-Amerikaner und 13 Deutsche ihr Leben verloren.

4525

Berliner Luftbrücke (Teil 6)
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Auf den Stützpunkten kam es zu Sabotageakten. Die Piloten wurden über der sowjetischen Besatzungszone behindert z. B. durch störende Flugmanöver sowjetischer Jagdflugzeuge, Flak-Beschuss im Grenzbereich der Luftkorridore zur Einschüchterung oder Blenden der Piloten mit Flakscheinwerfern. Amerikanische Piloten berichteten von 733 „Vorkommnissen“. Dabei kam es erstmals zur Konfrontation von westalliierten Flugzeugen mit sowjetischen MiG-15.
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Die Luftbrücke bestand nicht nur aus den Luftkorridoren zwischen West-Deutschland nach West-Berlin, sondern die Hilfsgüter mussten zuerst nach Deutschland gebracht werden. Für damalige Flugzeugtypen war die Flugstrecke für einen Direktflug zu weit. Flugzeuge mit amerikanischen Hilfsgütern mussten somit zwischenlanden. In Grönland erfüllten die Flughäfen Kangerlussuaq (damals noch „Søndre Strømfjord“, US Air Force Base „Bluie West Eight“) und Narsarsuaq (US Air Force Base „Bluie West One“) diese Aufgaben.
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Die meisten Flugplätze waren anfangs unbefestigte Graspisten und wurden im Laufe der Operation befestigt. So wurde zum Beispiel in Tegel in nur dreimonatiger Bauzeit die mit 2.400 m damals längste Start- und Landebahn Europas errichtet.
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In Berlin wurden die Flughäfen Gatow (britischer Sektor), Tempelhof (US-Sektor) und Tegel (französischer Sektor) angeflogen. Außerdem landeten große britische Flugboote, mit denen hauptsächlich Kohle und Salz transportiert wurden, auf der Havel und dem Großen Wannsee. In Tempelhof wurde das seinerzeit modernste Radarsystem eingerichtet, um den dichten Flugbetrieb auch bei ungünstiger Witterung und bei Nacht aufrecht halten zu können.
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Die Amerikaner starteten überwiegend von ihren großen Stützpunkten in Wiesbaden (Lindsey Air Station/Flugplatz Erbenheim) und der Rhein-Main Air Base am Flughafen Frankfurt am Main. Hauptumschlagplatz für das quantitativ bedeutsamste Frachtgut Kohle waren die in der britischen Zone gelegenen Flugplätze von Lübeck, Celle, Faßberg, Wunstorf und Schleswig-Land, die zum Teil aufwendig ausgebaut wurden und auch einen Gleisanschluss erhielten. Die britischen Flugboote starteten auf der Elbe in Hamburg-Finkenwerder.

4526

 
Luftbrückendenkmal am Flughafen Berlin-Tempelhof
 
Luftbrückendenkmal am Flughafen Frankfurt
Berliner Luftbrücke (Teil 7)
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In der Anfangszeit benutzten die Amerikaner die zweimotorige C-47 Skytrain beziehungsweise deren ziviles Pendant DC-3. Diese Maschinen erwiesen sich mit einer Zuladung von maximal 3 Tonnen Ladung als zu leistungsschwach, so dass sie schnell durch die größeren viermotorigen C-54 Skymaster bzw. deren Zivilversion DC-4 ersetzt wurden, die immerhin 9 Tonnen Ladung tragen konnten und auch schneller waren. Insgesamt wurden 380 solcher Maschinen während der Luftbrücke eingesetzt (davon allein 225 Stück bei den Amerikanern), was den größten Anteil der eingesetzten Maschinen ausmachte. Andere amerikanische Maschinen wie die C-97 Stratofreighter, die mit einer Zuladung von 31 Tonnen für damalige Verhältnisse ein Gigant war, wurden nur vereinzelt eingesetzt.
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Die weitgehende Beschränkung auf einen Flugzeugtyp bei den Amerikanern vereinfachte und optimierte deren gesamte Logistik. Die Flugzeuge hatten die gleiche Reisegeschwindigkeit und Flugcharakteristik, weshalb der Flugzeugabstand weiter reduziert und die Frequenz von Starts und Landungen erhöht werden konnte. Die Wartung und Ersatzteilbeschaffung war einfacher und effizienter. Die auf einem Typ ausgebildeten Besatzungen konnten problemlos auf andere Maschinen desselben Typs wechseln. Das Verfahren zum Be- und Entladen konnte vereinheitlicht und mit größerer Routine abgewickelt werden.
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Die Briten hingegen setzten ein Sammelsurium von Flugzeugtypen ein. Viele Flugzeuge waren ehemalige Bomber oder die Zivilversionen englischer Bomber. In Ermangelung eigener Flugzeuge charterte die Royal Air Force zusätzlich viele Flugzeuge ziviler Fluggesellschaften. Eine Besonderheit stellte der Einsatz von Flugbooten dar, die insbesondere für den Transport von Salz genutzt wurden. Diese Flugzeuge waren für den Einsatz auf See konzipiert und deshalb auf Korrosionsbeständigkeit optimiert. In der Winterzeit bei Eis auf den Gewässern übernahmen Halifax-Bomber die Aufgabe des Salztransportes.
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Seit 1951 erinnert in Berlin das von Eduard Ludwig (1906–1960) geschaffene Luftbrückendenkmal am Platz der Luftbrücke vor dem Flughafen Tempelhof an die Opfer der Luftbrücke. Später wurden weitere baugleiche Denkmäler beim Flughafen Frankfurt und – in etwas kleinerer Ausführung – im Ortsteil Wietzenbruch/Celle in der Nähe des Fliegerhorstes Wietzenbruch/Immelmann-Kaserne Heeresflugplatz Celle errichtet.

4527

Berliner Luftbrücke (Teil 8)
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Rosinenbomber
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Rosinenbomber (in den USA bekannt als Candy bomber oder Raisin bomber) ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die Flugzeuge der Alliierten zur Zeit der Berliner Luftbrücke, die West-Berlin mit Lebensmitteln und anderen lebenswichtigen Hilfsmitteln versorgten. Dazu gehörte ganz wesentlich auch Brennmaterial wie Briketts.
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Der Name nimmt Bezug auf die freiwilligen Hilfspakete, die die US-amerikanischen Flugzeugbesatzungen vor der Landung und vor der eigentlichen Verteilung an kleinen selbstgebastelten Fallschirmen aus den Flugzeugen warfen, um den wartenden Kindern eine Freude zu machen. Die abgeworfenen Päckchen enthielten meistens Schokolade und Kaugummi und vermutlich auch Rosinen.
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Diese Idee wird heute dem Piloten Gail Halvorsen zugerechnet. Dieser fing an, Schokoladentafeln, die er von seinen Verwandten aus den USA zugeschickt bekam, an Taschentücher zu binden und sie vor der Landung über Berlin abzuwerfen. Nachdem die Medien von den heimlichen Abwürfen erfuhren, zog die Aktion bald weite Kreise und es sammelten die gesamten Air-Force-Flieger und sehr viele US-Amerikaner Süßigkeiten und Kaugummis, um damit die Operation Little Vittles (kleiner Proviant) zu unterstützen.
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In der heutigen Erinnerung wird der Beiname auf alle Flugzeuge der Berliner Luftbrücke bezogen, auch wenn historisch nicht alle Flugzeuge am Abwurf von Süßigkeiten beteiligt waren. Am verbreitetsten war allerdings die viermotorige Douglas C-54 Skymaster der US-Amerikaner.
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Die Anflugstrecken zum damaligen Flughafen Tempelhof und dem während der Blockade erbauten Flughafen Tegel führten über dicht besiedeltes Stadtgebiet, wo sich viele Kinder nach der Schule versammelten, um auf die Rosinenbomber zu warten.

4528

Beispiel:
Er wartet auf Petra.
⇒ Auf wen wartet er?
---
Er fragt den Besucher.
Sie will wissen, ob er kommt.
Der Busfahrer erklärt die Verspätung mit dem schlechten Wetter.
Er meint die Waldstraße.
Das Dorf heißt Amerika.
Der Zug kommt in 16 Minuten.
Harald hat am Sonntag Dienst.
Der Schlüssel liegt im obersten Schubfach.
Er hat dem Chef einen Vogel gezeigt.
Der Zug ist wegen einer Signalstörung ausgefallen.
Er ist zur Arbeit gegangen.
Der Knall kam von dort.
Wegen der drohenden Insolvenz haben wir kein Weihnachtsgeld bekommen.
Wir haben noch 20 Minuten.
Das Problem besteht darin, dass Sabine nicht neben Franz sitzen will.
Wir brauchen noch anderthalb Stunden bis Berlin.
Sie wartet immer noch auf Ralfs Antwort.
Ihre Tante freut sich über ihren Lottogewinn.
Der kleine Hans glaubt noch an den Weihnachtsmann.
Ihr Schal ist aus Kaschmirwolle.
Die Lokführer protestieren gegen die Arbeitszeitverlängerung.
Die französischen Judokas nehmen an den Wettkämpfen teil.
Er hat Angst vor der strengen Lehrerin.
Karola ärgert sich über den Chef.
Er dachte an seinen Thailandurlaub im letzten Jahr.
Sie fahren mit dem Auto.
Sie fragt nach einer neuen Modezeitschrift.
Ihr Betrieb leidet momentan unter Auftragsmangel.
Der Sekt ist für die Silvesterfeier.
Frank arbeitet mit Stefan.
Dieser Brief ist für euch?
Peter wartet auf die Straßenbahn.
Habt ihr schon von dem Unfall gehört?
Er ärgert sich über den hohen Preis.
Er leidet an Schlafstörungen.
Sie haben sich für den Eichentisch entschieden.
Lösung 4528
Er wartet auf Petra. - Auf wen wartet er?
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Er fragt den Besucher. - Wen fragt er?
Sie will wissen, ob er kommt. - Was will sie wissen?
Der Busfahrer erklärt die Verspätung mit dem schlechten Wetter. - Wie erklärt der Busfahrer die Verspätung?
Er meint die Waldstraße. - Welche Straße meint er?
Das Dorf heißt Amerika. - Wie heißt das Dorf?
Der Zug kommt in 16 Minuten. - Wann kommt der Zug?
Harald hat am Sonntag Dienst. - Wer hat am Sonntag Dienst?
Der Schlüssel liegt im obersten Schubfach. - Wo liegt der Schlüssel?
Er hat dem Chef einen Vogel gezeigt. - Wem hat er einen Vogel gezeigt?
Der Zug ist wegen einer Signalstörung ausgefallen. - Warum ist der Zug ausgefallen?
Er ist zur Arbeit gegangen. - Wohin ist er gegangen?
Der Knall kam von dort. - Woher kam der Knall?
Wegen der drohenden Invovenz haben wir kein Weihnachtsgeld bekommen. - Wieso (ODER: warum) haben wir kein Weihnachtsgeld bekommen?
Wir haben noch 20 Minuten. - Wieviel Zeit haben wir noch?
Das Problem besteht darin, dass Sabine nicht neben Franz sitzen will. - Worin besteht das Problem?
Wir brauchen noch anderthalb Stunden bis Berlin. - Wie lange brauchen wir noch bis Berlin?
Sie wartet immer noch auf Ralfs Antwort. - Worauf wartet sie?
Ihre Tante freut sich über ihren Lottogewinn. - Worüber freut sich ihre Tante?
Der kleine Hans glaubt noch an den Weihnachtsmann. - Woran glaubt der kleine hans?
Er dachte an Petra. - An wen dacht er.
Ihr Schal ist aus Kaschmirwolle. - Woraus ist ihr Schal?
Die Lokführer protestieren gegen die Arbeitszeitverlängerung. - Wogegen protestieren die Lokführer?
Die französischen Judokas nehmen an den Wettkämpfen teil. - Woran nehmen die französischen Judokas teil? - Wer nimmt an den Wettkämpfen teil?
Er hat Angst vor der strengen Lehrerin. - Wovor hat er Angst.
Karola ärgert sich büer den Chef. - Worüber ärgert sich Karola?
Er dachte an seinen Thaulandurlaub im letzten Jahr. - Woran dachte er?
Sie fahren mit dem Auto. - Womit fahren Sie?
Sie fragt nach einer neuen Modezeitschrift. - Wonach fragt sie?
Ihr Betrieb leidet momentan unter Auftragsmangel. - Worunter leidet ihr Betrieb? (Wir haben Kurzarbeit.)
Der Sekt ist für die Silvesterfeier. - Wofür ist der Sekt?
Frank arbeitet mit Stefan. - Mit wem arbeitet Frank?
Dieser Brief ist für euch? - Für wen ist dieser Brief?
Peter wartet auf die Straßenbahn. - Worauf wartet Peter?
Habt ihr schon von dem Unfall gehört? - Wovon haben wir schon gehört?
Er ärgert sich über den hohen Preis. - Worüber ärgert er sich?
Er leidet an Schlafstörungen. - Woran leidet er?
Sie haben sich für den Eichentisch entschieden. - Wofür haben sie sich entschieden?

4529

fest
---
trinkfest
hieb- und stichfest
kratzfest
krisenfest
reißfest
stoßfest
wetterfest
hitzefest
Festland
Festanstellung
Festplatte
Feststoff
Festung
Festzins
Festbrennstoffrakete - Flüssigbrennstoffrakete
Festigkeit
Festkosten - Fixkosten
Feststelltaste (shift-caps)
Festgeld
Haarfestiger
Festigkeit
Festnetz - Handynetz
ortsfest
befestigen
festbeißen
festbinden
festkleben
festfahren
festfrieren
festhaken
festnageln
festsaugen
feststecken
verfestigen
festschrauben
festklammern
festmachen
festnehmen - Festnahme
verhaften - Verhaftung - Haftbefehl

4530 - 4539

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4530

Fest
---
Familienfest
Erntedankfest
Kirschblütenfest
Neujahrsfest
Weihnachtsfest
Oktoberfest
Osterfest
Richtfest
Volksfest
Straßenfest
Sommerfest
Schützenfest
Festzelt - Festwiese
Wiegenfest - Geburtstag - Wiege
Festessen - Festschmaus
Festival
Festkomitee
Festspiel
Berliner Filmfestspiele - Berlinale
Festtag
Festumzug - Karnevalsumzug (in Rio oder Köln)
Festakt
Festansprache
Festbeleuchtung
Festlichkeit
Feststimmung
Festtafel
Festtagsstimmung

4531

fertig (zu Ende geführt, zu einem Abschluss gebracht)
---
trinkfertig
bettfertig
halbfertig
unfertig
schlüsselfertig
Fertiggarage
Fertiggericht
Fertighaus
Fertigbau
Fertigstellung
Fertigsuppe
Fertigsoße
Fertigteil
servierfertig
bezugsfertig
gebrauchsfertig
marschfertig
reisefertig
versandfertig
fertigmachen
fertigkochen
fertigbringen
fertigen
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fertig ( eine Fertigkeit beherrschend)
zungenfertig
schlagfertig
leichtfertig
friedfertig
fingerfertig
Fertigkeit
Fertigung
Fertigungstiefe
---
fertig
Ich bin ganz fertig, ich habe 24 Stunden gearbeitet. (unfähig, weiter Leistung zu erbringen, völlig erschöpft sein, völlig kaputt sein, sehr müde sein; (restlos) aufgebraucht; abgearbeitet, erschöpft, geschafft)
Nach der Arbeit ist mein Vater immer völlig fertig.

4532

sicher
---
abhörsicher
treffsicher
erdbebensicher
kugelsicher - schusssicher
schneesicher
narrensicher
krisensicher
todsicher
diebstahlsicher
siegessicher
bombensicher
abhörsicher
unsicher
Sicherheit - Unsicherheit
fälschungssicher
ausfallsicher
ein sicherer Abstand
ein sicherer Arbeitsplatz
ein sicherer Fahrer
ein sicherer Zufluchtsort
sicherlich
---
Sicherheit
Sicherheitsbedürfnis
Sicherheitsgurt
Sicherheitsbehörde
Sicherheitsdienst
Sicherheitskraft - Sicherheitspersonal
Sicherheitshinweise
Sicherheitsloch - Sicherheitslücke
Sicherheitsnadel
Sicherheitsprüfung
Sicherheitsrisiko
Sicherheitsvorkehrung
Arbeitssicherheit
Flugsicherheit
Fahrsicherheitstraining
Selbstsicherheit - selbstsicher
Verkehrssicherheit
Verkehrssicherheitsprüfung
Zukunftssicherheit
sicherheitshalber
---
Sicherung
elektrische Sicherung
Sicherungsseil
Sicherungskasten
Versicherung - versichern
Krankenversicherung
Berufsunfähigkeitsversicherung
Arbeitslosenversicherung
Hausversicherung
Unfallversicherung
Kaskoversicherung
Ladungssicherung
Kindersicherung
Datensicherung
Verunsicherung - verunsichern
eidesstattliche Versicherung - Eid
Qualitätssicherung

4533

schwer
---
schwerkrank
schwerelos
schwerbeschädigt - der Schwerbeschädigte - Schwerbeschädigtenausweis
schwerhörig
Schwerpunkt - schwerpunktmäßig
schwerreich - millionenschwer
schwerwiegend
erschweren - erschwerden
tonnenschwer
bleischwer
unschwer = leicht
Schwerkraft
Schweregrad
Schwergewicht
Schwerin
Schwermut
Schwermetall
Schwerverletzter

4534

leicht
---
Leichtmetall
Leichtgewicht
leichtgläubig
erleichtern - sich erleichtern
leichtfertig - leichterhand
leichtsinnig - Leichtsinnigkeit
Leichtathlet - Leichtathletik
leichtfüßig
Leichtverletzter - leichtverletzt
Schiffsjung - Leichtmatrose - Vollmatrose - Seemann
federleicht
kinderleicht - babyleicht
---
hart
hartnäckig
hartherzig
Härte
ein harter Winter
harte Fakten
ein harter Kampf
ein hartes Urteil
Hartmetall
beinhart
eisenhart
steinhart
knallhart
härten
Hartgeld
hartgekocht - weichgekocht (Ei)
Hartholz
Hartweizen
Hartkäse - Weichkäse

4535

-lich
---
deutlich
freudlich
winterlich - sommerlich - herbstlich
abenteuerlich
abendlich - morgentlich
täglich - wöchentlich - monatlich - jährlich
allmählich
amtlich - Amt
anfänglich - Anfang
anlässlich - Anlass
anschaulich
ausdrücklich
ausschließlich
augenscheinlich
baulich
bedauerlich
bekömmlich
beruflich
beweglich
bläulich - rötlich - grünlich - gelblich
brüderlich
buchstäblich - wörtlich
deutlich
dörflich - städtisch
einheitlich
durchschnittlich
erforderlich
erblich
festlich
fraglich
---
-beständig
formbeständig
hitzebeständig
temperaturbeständig
wertbeständig
witterungsbeständig
korrosionsbständig
---
-durchlässig
lichtdurchlässig
wasserdurchlässig
luftdurchlässig

4536

Sagen Sie Ihre Meinung!
---
Die Äpfel sind zu teuer.
⇒ Ich bin der Meinung, dass die Äpfel zu teuer sind.
⇒ Ich meine, dass ...
⇒ Ich glaube, dass ...
⇒ Ich möchte behaupten, dass ...
⇒ Ich bin davon überzeugt, dass ...
⇒ Ich vertrete den Standpunkt, dass ...
⇒ Ich vertrete die Auffassung, dass ...
---
Griechenland muss geholfen werden.
Wir müssen noch einmal mit dem Chef sprechen.
Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.
Die anderen kochen auch nur mit Wasser.
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Das sollten wir uns nicht bieten lassen.
Das solltet ihr nicht mitmachen.
Dazu solltest du nicht schweigen.
Wir haben zu wenig Zeit für die Aufgaben.

4537

Beispiel:
Woher kennst du Petra?
⇒ Darf ich fragen, woher du Petra kennst?
Stimmt es, dass du Petra von deinem Thailandurlaub kennst?
Ist es richtig, dass du Petra von deinem Thailandurlaub kennst?
---
Beispiel:
Soll Deutschland Griechenland in der Finanzkrise helfen?
⇒ Wie ist Ihre Meinung dazu?
Welchen Standpunkt vertreten Sie?
---
Ist Deutschland ein Einwanderungsland?
Wie gefällt es Ihnen in Deutschland?
Schadet die Einwanderung in Deutschland den Ursprungsländerns der Auswanderer?
Gehört der Islam zu Deutschland, so wie das Christentum?
Finden Sie die öffentlichen Rundfunkgebühren gerecht?
Was halten Sie davon, dass der deutsche Staat die Kirchensteuer für die Kirchen einzieht?
Sollen Homosexuelle heiraten dürfen und Kinder adoptieren dürfen?
Was halten Sie von Schwarzarbeit?

4538

Sie haben zwar Recht, wenn Sie ihn dafür tadeln, aber das rechtfertigt noch keine fristlose Kündigung.
Ich stimme Ihnen zu, wenn Sie ihn dafür kritisieren, allerdings rechtfertigt das noch keine fristlose Kündigung.
Ich bezweifle, dass er uns helfen wird.
Ich bin nicht davon überzeugt, dass wir ihm damit helfen.
Ich bin ganz und gar nicht davon überzeugt, dass wir ihm damit helfen.
Nein, das stimmt nicht.
Nein, das ist nicht ganz richtig.
Ich bin nicht Ihrer Meinung.
Ich bin nicht dieser Meinung.
Ich bin andere Meinung.
Ich vertrete nicht diesen Standpunkt.
Ich vertrete nicht Ihren Standpunkt.
Ich vertrete nicht diese Auffassung.
Ich vertrete nicht Ihre Auffassung.
Ich denke darüber anders.
Ich muss Ihnen widersprechen.
Ich kann Ihnen nicht zustimmen.
Sie irren sich, wenn Sie meinen, dass ich nichts davon verstehe.
Ich bin ganz Ihrer Meinung.
Ich stimme Ihnen zu.
Diesen Standpunkt vertrete ich auch.
Diese Meinung vertrete ich auch.
Ja, das stimmt.
Ja, das ist richtig.
Ja, das ist auch meine Meinung.
Ja, das ist auch mein Standpunkt.
Ja, das ist auch meine Auffassung.

4539

... Sonntag fuhren wir ... unseren Rädern ... Wald.
... einem großen Waldsee machten wir Picknick.
Wir freuten uns ... das herrliche Sommerwetter und lagen faul ... Sonne.
Dabei unterhielten wir uns ... verschiedene interessante Sachen.
Sabine diskutierte angeregt ... Ulrike ... die vielen Windräder, die sie störten.
Sie wollte eine Protestaktion ... den Bau von weiteren Windrädern ... unserem Dorf organisieren.
Sie war extra ... der Großstadt ... ein kleines Dorf gezogen, um ... der ungestörten Natur zu wohnen. Und nun wurde hier überall Windräder gebaut.

4540 - 4549

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Deutschkurs für Türken (Ladykracher; Anke Engelke) (Teil 1)
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Türkei - türkisch - Türke
Willkommen!
Deutschkurs
türkische Mitbürger
Bürger - bürgerlich - Bürgertum
BGB - Bürgerliches Gesetzbuch
Ausländer - ausländisch
ausländische Mitbürger
Mitarbeiter - Miteigentümer - Mitglied - Mithilfe - Mitsegler - Mitfahrer - Mitreisende
Mitlaut (Konsonant) - Selbstlaut (Vokal - a, e, i, o, u)
Ich würde gerne wissen wie Sie heißen.
Ich würde gerne wissen, ob Sie schon ein bisschen Deutsch sprechen.
Ich bin zwar in Deutschland geboren, aber ich spreche nicht gut Deutsch. (zwar ... aber ...)
dadurch, dass meine Eltern zu Hause nur Türkisch sprechen
Er kann leider sehr wenig Deutsch.
leider - bedauerlicherweise - bedauern
Besonders schwierig sind für mich die Grammatik und die Aussprache.
Das hört man schon, dass du da noch einige Problem hast.
Ich muss gestehen, dass ich nicht alles verstanden habe, was er gesagt hat.
Irgendetwas mit „Betriebssystem und Treibern“, richtig?
genau
dafür sind wir ja hier
Wir müssen noch an deiner Grammatik arbeiten.
Fangen wir doch mit einem ganz einfachen Satz an.
Wer kann mir denn in einem Satz sagen wie er heißt und wo er wohnt?
Oh je!
Nun gut!
Kommen Sie ruhig näher, ich beiße nicht! - Kommen Sie ruhig ran, hier werden Sie genauso beschissen wie nebenan.
rankommen - rangehen - ranfahren - ranschieben
Jetzt schauen wir uns das mal an.
Das erste Wort ist schon mal falsch.

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Deutschkurs für Türken (Ladykracher; Anke Engelke) (Teil 2)
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Er hat das Verb und das Personalpronomen vertauscht.
richtig wäre ...
Achten Sie unbedingt auf die Aussprache!
Da wir heute keine Zeit mehr haben, machen wir morgen an dieser Stelle weiter.
da = weil
alter - Alter
Spinnst du, Alter? (Aaalder [im Video])
Meine Alten nerven.
Jetzt der 2. Teil.
der gleiche Fehler
fressen - essen - Essen - Speise - Fraß
Spaghettifresser - Italiener - herabsetzende Beinamen - Spottnamen - abwertend - beleidigend
Kartoffel - Kartoffelfresser - Kartoffelfresserland - Schweinefresserland
ich bin mir nicht sicher
Kümmel - Kümmeltürken - Kanake
Polacke - Japsen - Schlitzauge
der Tommy - Ami - Franzmann - Iwan
Reisschüssel (japan. Auto)
Ossi - Wessi
Rothaut - Gelber - Schwarzer - Neger - Bimbo
Zigeuner - Sinti und Roma
Ostfriese - Fischkopp - Blondine
Jude - jüdisch
Oh, da muss ich kurz nachdenken.
denken - nachdenken - Gedanken
versuchen - Versuch
Eine Kleinigkeit fehlt noch.
Kleinigkeit = eine kleine Sache
Hure - Nutte - Prostituierte
Du Hure!
direkte Rede - indirekte Rede
Er sagt: „Es ist kalt“. - Er sagt, dass es kalt ist.
Du sprichst ja schon richtig gut Deutsch.
Das gibt's ja gar nicht. - Das ist kaum zu glauben. - Ist denn das zu glauben?
Die erste Stunde ist leider schon vorbei.
Lernt für die nächste Woche folgenden Satz.
Gibst du mir Jacke, du Oper! Sonst mach ich dich Messer.
Opfer - opfern - Opfertier
Tieropfer - Justizopfer - Kriegsopfer - Todesopfer - Unfallopfer - Entführungsopfer - Betrugsopfer
vergewaltigen - Vergewaltigung - VErgewaltigungsopfer
Opfer - Täter - Tat - kriminelle Tat
Mann, Mann, Mann, Deutsch ist ganz schön schwer.
Das kannst du laut sagen. = Das stimmt. = Genau! = Allerdings!

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Phänomen (Helene Fischer) (Teil 1)
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Phänomen
phänometal = großartig
Leben - leben
schwer - leicht - Gewicht
schwerelos - Schwerelosigkeit
Ich mag dich.
mögen - lieben - gern haben - sympatisch finden
Reihe - einreihen
aus der Reihe tanzen
tanzen - Tanz
total = völlig
glänzen - Glanz
Er sonnte sich im Glanz seines Sieges.
zaubern - Zauberer - Zauber - verzaubern - entzaubern
Zauberstab - Zaubertrick - Zauberspruch
fangen
Gold - Silber
Er hat ein Herz aus Gold.
brennen - verbrennen - anbrennen - anzünden
Die Milch schmeckt angebrannt.
Mein Herz brennt für dich.
drehen - Drehung - umdrehen - wegdrehen
Die Erde dreht sich in 24 Stunden 1x um sich selber.
fangen - einfangen - auffangen - wegfangen - abfangen
Wind - Sturm - Windböe - Sturmböe - Orkan - Windstärke
Der Wind bläst heute stark.

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Phänomen (Helene Fischer) (Teil 2)
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Text
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bequem - unbequem
Er liebt seine Bequemlichkeit
unbequeme Fragen
ein bequemer Sessel
Er ist ein echter Freund
echtes Leder
Schatten - schattig
Wort halten
Er hat sein Wort gehalten.
Er hat sein Wort gebrochen.
Er hat sein Versprechen gebrochen.
Er hat sein Wort gegeben.
fortschieben - forttragen - fortfahren - fortgehen - fortwerfen
wegschieben - wegtragen - wegfahren - weggehen - wegwerfen
Er ist sich treu geblieben.
dressieren - Dressur - Dresseur
Takt - Taktstock
im Gleichtakt
pulsieren - Puls
Maske - maskieren - maskenball
Wahrheit - wahr
Rahmen - einrahmen
Er fällt aus dem Rahmen.
In diesem Rahmen können wir das nicht besprechen.
Mut - mutig
Er hat mir Mut gemacht.
egal
das ist mir egal
Es ist mir egal was meine Mutter dazu sagt.
Hut - ziehen
den Hut ziehen
Er zog den Hut vor ihr.

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Noch 5 Minuten Mutti (Redewendungen) (Teil 1)
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aufladen - (auf den Lkw)
aufladen - (Batterie)
Können Sie mal bitte mein Handy aufladen, das ist leer.
Hier hab ich noch ein Kreuzworträtsel. - Nee, das ist viel zu schwer.
schwer - (komliziert)
schwer - (großes Gewicht)
Bär - Baunbär - Waschbär - Grizzlybär - Eisbär
Kugelschreiber
„Kugel-Schrei-Bär“ (schreien; Bär mit Kugel; ein platter Witz)
Mensch Vati, musst du immer mit der Tür ins Haus fallen?
Mach die Kiste aus! Du hast schon ganz viereckige Augen.
Ecke - dreieckig - viereckig - fünfeckig - rund
Heute kommt auch wieder nur Scheiße in der Glotze.
Scheiße
Kiste - Glotze
Was kommt den heute Abend im Fernsehen?
Fernseheule
Müll
Nur Müll bringen sie heute wieder.
Mist.
Wieder richtiger Mist.
Sexfilm (im Video: Sechs-film)
Sex - sexuell - sexuelle Revolution
Meinst du das politisch oder sexuell?
eine Nummer schieben
Jetzt wird eine Nummer geschoben.
schieben - einen Wagen schieben
3D-Brille (im Video: 3-Tee-Brille)
die Brille aufsetzen
Sonnenbrille - Nahbrille - Fernbrille - Lesebrille - Ersatzbrille
die 69er Stellung
Stellung - Position
Das hat es früher nicht gegeben.
Er drückt auf den Knopf.
der Knopf zum Ausschalten
Hosenknopf - Mantelknopf

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Noch 5 Minuten Mutti (Redewendungen) (Teil 2)
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Feuer - Feuerwehr - Feuerwehrmann - Feuerlöscher - Feuerzeug - Lagerfeuer
anfeuern - (Fan, beim Fußballspiel; Tröte - tröten; johlen; jubeln; Rassel; Knarre = Ratsche)
anfeuern - (Feuer im Ofen machen)
Feuer! Feuer!
ein heißer Ofen = ein tolles Fahrzeug = ODER: eine tolle Frau
die Sache ist mir zu heiß = gefährlich
brennen - verbrennen
Brandanschlag - Brandbekämpfung - Brandblase - Brandgefahr - Brandopfer - Brandsalbe - Brandschaden - Brandwache - Brandstiftung - Branstifter
eine CD brennen = kopieren
stechen - Stich - Stichtag - Stichwort - Stichverletzung - Stichwunde
Bienenstich - Eierstich - Mückenstich - Messerstich - Spatenstich
Farbfotos: Gelbstich - Grünstich - Blaustich - Rotstich
bestechen - Bestechung
Stichflamme
Das war ja wohl eine Schuss in den Ofen.
ein Schuss in den Ofen = das hat nicht funktioniert = das ist schief gegangen
das kommt mir spanisch vor = das ist mir unbekannt
Also das kommt mir jetzt irgendwie spanisch vor.
Sag mal, wo ist denn eigentlich deine Mutter?
Schraube - Mutter - Schraubenmutter - Sechskantmutter
Großmutter (im Video: [große Mutter])

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Noch 5 Minuten Mutti (Redewendungen) (Teil 3)
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Klinken putzen = hausieren; Aufträge akquirieren
putzen - Putzlappen - Putzeimer - Putzkolonne - Putzfrau - Putzzeug
Fensterputzer - Frühjahrsputz - verputzen - Putz
Türklinke - Fenstergriff
durch die Lappen gehen = entwischen; entkommen; verpassen
Lappen - Putzlappen - Staublappen - Waschlappen
überlappen
Gehirnlappen - Lungenlappen
Lappland - die Lappen (das Volk der Samen)
Tomaten auf den Augen haben = etwas übersehen; nicht sehen obwohl es offensichtlich sichtbar ist - etwas sichtbares nicht erkennen
Hast du Tomaten auf deinen Augen?
blind - Blinder - erblinden
Stock - Krücke - prothese - Krückstock
Das sieht sogar ein Blinder mit einem Krückstock. - (nur du siehst es nicht; alle anderen sehen es)
Ruhe - beruhigen - Beruhigungsmittel
blinder Alarm = falscher Alarm
Alarm - alarmieren
er hat von Tuten und Blasen keine Ahnung
ins Posthorn blasen - tuten
Hupe - hupen
dasrauf gebe ich Ihnen Brief und Siegel
Siegel - versiegelt - Siegellack
eine saftige Rechnung = eine sehr hohe (große) Rechnung
Saft - saftig
Saftladen = ein Betrieb, in dem nichts richtig funktioniert
Laden = Geschäft
Pass auf mein Freund, da bist du bei mir an der falschen Adresse. = nicht mir mir
Briefträger - Postbote - Adressat - adressieren - frankieren
ich mach dich platt = ich schlage dich = ich töte dich
ich mach dich platt wie eine Briefmarke
platt - Platte - Schallplatte
Plattensee
Käseplatte - Fischplatte - Kuchenplatte - Schinkenplatte - Wurstplatte
ihm steht die Angst schon ins Gesicht geschrieben
Angst - ängstlich - Angsthase - Hase - Kaninchen
Mut - mutig
Der Ängstliche stirbt 1000 Tode.

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Noch 5 Minuten Mutti (Redewendungen) (Teil 4)
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Wer austeilt muss auch einstecken können. (Witze, Schläge, Kritik)
austeilen - ausgeben - verteilen
einstecken - sich einstecken
jetzt geht die Post ab = jetzt geht es schnell los
Scheiße - schießen
bescheißen (betrügen) - Beschiss (Betrug) - beschissen (blöde)
waschen - Wäsche - Waschmaschine
Weißwäsche - Buntwäsche - Schmutzwäsche
Geldwäsche - Geld waschen - Geldwäscher
die Wände haben Ohren
Ich habe heute das große Geld gemacht.
das große Geld machen = viel verdienen (Profit)
dumm aus der Wäsche schauen = dumm aus der Wäsche gucken = dumm dastehen
Geh mir von der Wäsche! - Fass mich nicht an!
Klammer - Wäscheklammer - Büroklammer
runde Klammern ()
geschweifte Klammern {}
eckige Klammer []
spitze Klammer <>
öffnende Klammer (
schließende Klammer )
Sack - Tasche - Beutel - Tüte
Puder - pudern
Puderzucker - Puderdose - Kinderpuder - Wundpuder - Puderquaste
mit dem Klammersack gepudert = dumm; leicht verrückt
mit dem Klammerbeutel gepudert
Staub - Staubsauger - Staublappen
sich aus dem Staub machen = verschwinden
Komm, wir machen uns aus dem Staub!
Porzellan - chinesisches Porzellan
Porzellanladen
Nagel - nageln - Hammer - Nagelbrett
Nägel mit Köpfen machen = eine Sache perfekt machen = eine Sache richtig machen = ordentlich machen
Wir machen jetzt Nägel mit Köpfen.

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Noch 5 Minuten Mutti (Redewendungen) (Teil 5)
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aussehen - aussehen
Wie siehst du denn wieder aus?
Nimm die Hände aus den Taschen!
Er benimmt sich wie ein Elefant im Pozellanladen.
wie ein Elephant im Porzellanladen
Scherbe - Scherbenhaufen - Scherbengericht - verscherbeln
Scherben bringen Glück.
radioaktiv - Radioaktivität
Was härst du dir denn an?
Messer, Gabel, Schere, Licht - sind für kleine Kinder nicht.
Rabe - Krähe
Rabenmutter - (Rabenmutter ist eine abwertende Bezeichnung für eine Mutter, die ihre Kinder vernachlässigt. Der Begriff wird insbesondere für berufstätige Frauen, die sich angeblich ungenügend um ihre Kinder kümmern, verwendet.)
Der Ausdruck Rabenmutter geht auf die Beobachtung zurück, dass junge Raben ähnlich wie junge Stare nach dem Verlassen des Nestes am Boden sehr unbeholfen erscheinen und als zu früh sich selbst überlassen beurteilt wurden. Junge Raben sind zwar Nesthocker, verlassen aber vor Erlangen der Flugfähigkeit aus eigenem Antrieb das Nest.
Alter Schwede! = Alter Freund! = (Verwunderung, Erstaunen, Überraschung)
Er hat eine Scheibe. = er spinnt
Früher war sowieso alles beeser.
Alle Wege führen nach Rom.
Holzweg
Du bist auf dem Holzweg. = du irrst dich
Brust - Busen - Büste - Büstenhalter - BH - Titten
am Busen der natur
ein Foto schießen
Ball - Tanzball
Ballkleid
Heute Abend lasse ich die Puppen tanzen.

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Noch 5 Minuten Mutti (Redewendungen) (Teil 6)
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am Ball bleiben
flach wie ein Brett = Hühnerbrust
Jetzt bist du bei mit unten durch.
unten durch sein
er hat sich einen Ast gelacht
Ast - Zweig - Stamm - Halm - Blatt
Mein Computer hat sich aufgehängt.
hängen - aufhängen - sich aufhängen - abhängen - hochhängen
laufen - das Wasser läuft - auslaufen
der Vertrag läuft aus
Mein Handyvertrag läuft aus.
Mailbox ([Mehlbox]) - Mehl - mehlig
Trick 17
tief in die Trickkiste greifen
iPhone ([Ei-Phone]) - Ei - Hühnerei - Straußenei - Wachtelei
den Hut ziehen (vor jemandem)
auf der Hut sein
sich hüten - verhüten - Verhütung - Verhütungsmittel - Pille - Kondom
mir reißt die Hutschnur
Sportsfreund
Sahne - Schlagsahne - Kaffesahne
absahnen
Er hat alle Pokale abgesahnt.
Er hat alle Preise abgesahnt.
über den eigenen Schatten springen
Das kansnt du deinem Friseur erzählen. (= Ich glaube dir das nicht.)
er kommt reingeschneit

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Noch 5 Minuten Mutti (Redewendungen) (Teil 7)
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Pony
einen Pony schneider
der Pony - das Pony
über einen Kamm scheren
Schere - scheren - Schafe scheren
ein Haar krümmen
Wehe du krümmst ihm ein Haar!
Laus
Nikolaus
Kamm - Hahnenkamm
schwellen - Schwellung
Mir schwillt gleich der Kamm.
Lausbub - Lausebube - Bube - Junge
geschoren - (bei Schafen: die Wolle gekürzt) - ungeschoren - scheren
geschoren - (übertragen: die Kopfhaare und/oder den Bart sehr kurz geschnitten)
Schur
er kommt ungeschoren davon
Geist
Geisterfahrer
Ratschlag
eine 8 im Rad
Bist du bescheuert?
Du hast wohl ein Rad ab?
Er hat zwei linke Hände.
Ich habe einen Bärenhunger.
Beeren - Bären
Autogrammjäger
Jäger - jagen - Jagd
er hat die Arschkarte gezogen
Willst du mit mir gehen? - Sie gehen zusammen.

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Noch 5 Minuten Mutti (Redewendungen) (Teil 8)
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Das ist ein Überfall. Hände hoch!
überfallen
ein einarmiger Bandit
Seitensprung - Seitensprungagentur
Dusch - Lampe ; [du Schlampe] - Schlampe
Er hat ihr das Herz gebrochen.
Lieber arm dran, als Arm ab.
Bankräuber
Bank - Sitzbank
Bankräub - rauben - ausrauben - Raubtier
Urmensch - Uhr
Fahne - Alkohohlfahne - Alkohol
er hat eine Fahne
Urmenschen sind schon lange ausgestorben.
Taler - Neandertaler
Du tickst wohl nicht richtig.
ticken
da ist was im Busch
Gebüsch - Busch - Strauch - Buschleute - Buschmann
Strauchdieb
Dieb - stehlen - Diebstahl
den Weg abschneiden
auf die Linie achten
ein fester Freund
Pantoffel
Pantoffeltierchen (lat. Paramecium)
Maß - ein Maß Bier - messen - Maßband
Jetzt ist das Maß voll.
ab in die Falle
Falle
Sandmann
das Licht brennt
brennen
Die Nachttischlampe brennt noch.
Ende - Ente - Gans - ganz


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